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Die im heutigen Rudersport verwendeten
Rennboote sind sehr schmal, haben eine glatte Außenhaut,
Kielflossen, Rollsitze und Ausleger.
Sie sind in zwei Gruppen gegliedert:
1. Riemenboote
2. Skullboote
Daneben gibt es die kleineren Gigboote
(= C-Boote)
für Übungs- und Wanderfahrten.
Bei den Riemenbooten
faßt jeder Ruderer die Ruderstange (Riemen) mit
beiden Händen.
Zu den Riemebooten gehören -
- je nach Zahl der Ruderer:
Zweier mit / ohne Steuermann
Vierer mit / ohne Steuermann
Achter mit / ohne Steuermann
Die Skullboote
haben je ein Ruderstangenpaar (Skulls), das von einem
Ruderer gleichzeitig bedient wird.
Skullboote sind:
Einer (auch Skiff genannt)
Doppelzweier und Doppelvierer.
Die Riemen (bis 3,80m lang) sind Stangen
aus Holz oder Kohlefasern mit einem - für die Wasserarbeit
verbreitertem - schaufelartigem Blatt.
Die Riemen lagern in den Dollen.
Die Dollen sind ovale Metallbügel, die auf den
Dollenstiften drehbar auf den Dollbort angebracht sind.
Der Ruderer sitzt gegen die Fahrtrichtung
im Boot.
Von ihm aus gesehen liegen der Bug
(Vorderseite des Bootes) hinter ihm, das Heck (Rückseite
des Bootes) vor ihm.
Vom Ruderer aus gesehen ist Rechts
Backbord,
Links Steuerbord.
Der Ruderer zieht das annähernd
waagrecht gedrehte Blatt bugwärts über das
Wasser, wobei er auf seinem Rollsitz heckwärts
rollt.
Am Scheitelpunkt angekommen dreht er das Blatt in die
Senkrechte, setzt es ins Wasser und 'zieht durch', wobei
er auf seinem Rollsitz bugwärts rollt.
Am anderen Scheitelpunkt angelangt, werden die Blätter
aus dem Wasser gehoben, wieder in die Waagrechte gedreht
und neu ausgeholt...
Bei den gesteuerten Rennbooten sitzt
der Steuermann in Fahrtrichtung entweder im Bug oder
im Heck des Bootes, steuert mittels Steuerleine und
Steuerblatt und ruft Kommandos, Informationen und Anfeurungen
in die Mannschaft.
Die Rennstrecken (Regattastrecken) müssen international
2000m lang sein. Für jedes Boot sollte eine Fahrbahn
durch Flaggen und Bojen abgesteckt sein.
Weltmeisterschaften im Rudern gibt es seit 1962;
seit 1970 auch mit weiblichen Teilnehmern.
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